Keine Plastikabgabe: Entlastung für die Medizinprodukte-Branche

Die österreichische Bundesregierung hat entschieden, die geplante Einwegkunststoffverpackungssteuer nicht einzuführen. Die Abgabe war ursprünglich als Gegenfinanzierung für die Mehrwertsteuersenkung auf ausgewählte Grundnahrungsmittel vorgesehen.

Für die Medizinprodukte-Branche ist das eine erfreuliche Nachricht: Die Abgabe hätte insbesondere Hersteller, Importeure und den Handel getroffen und wäre mit erheblichem administrativem Aufwand sowie spürbaren Mehrkosten verbunden gewesen. Da viele Medizinprodukte auf Einwegkunststoffe aus hygienischen und sicherheitstechnischen Gründen angewiesen sind, hätte dies eine besondere Belastung dargestellt.

AUSTROMED begrüßt diese Entscheidung als wichtiges Signal für Planungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Österreich.